30.04.2010

Hannover Messe 2010

Die Kratzer GmbH & Co. KG in Offenburg beliefert bereits seit vielen Jahren Kunden aus den Bereichen analytische und molekulardiagnostische Geräte. Mit der Zertifizierung nach der Medizin-Norm 13485, die im März gleich beim ersten Anlauf erfolgreich bestanden wurde – „das gelingt übrigens nur sehr wenigen Unternehmen“, so Geschäftsführer Eckhard Bohn – kann Kratzer nun auch auf dem Markt für Medizintechnik neue Kundenkreise erschließen.

Mit der Umweltzertifizierung ISO 14001, der Automobilzertifizierung TS 16949 und jetzt mit der Medizinzertifizierung gehört Kratzer zu einem sehr kleinen Kreis von hochqualifizierten Unternehmen, die in der Lage sind, die anspruchsvollsten Branchen zu beliefern. Mit dem neuen Standbein Medizintechnik wurde bei Kratzer die Weiterentwicklung des Unternehmens sukzessive vorangetrieben.

Nicht zuletzt für die Medizintechnik werden bei Kratzer in Zukunft sehr gut ausgebildete Mitarbeiter benötigt. Daher wurde auch im konjunkturell schwächeren Jahr 2009 das Ausbildungsniveau aufrechterhalten. Anfang 2010 waren 28 junge Menschen bei Kratzer in Ausbildung.

Derzeit wird bei Kratzer eine hochmoderne Roboterentgratzelle für sensible Teile in der Hydraulikindustrie in Betrieb genommen. Damit wird man wieder einmal dem eigenen Anspruch gerecht, immer auf dem neuesten technologischen Stand zu sein. Insgesamt sind am Standort Offenburg technische Anlagen und Maschinen im Wert von rund 40 Millionen Euro im Einsatz.

Für die Zukunft ist man bei Kratzer mehr als zuversichtlich. Derzeit gibt es viele neue Projekte mit vorhandenen Kunden sowie vielversprechende Kontakte mit potenziellen Neukunden aus den unterschiedlichsten Märkten und Anwendungsbranchen.

Und wie fällt die Messebilanz aus? „Die Hannover-Messe selbst war für uns qualitativ nicht schlecht“, erklärt Geschäftsführer Eckhard Bohn, „quantitativ war diesmal jedoch bedeutend weniger los als in den Vorjahren.“