02.05.2009

Gerüstet für nächstes Hoch

Die Kratzer GmbH & Co KG gilt seit mehr als 45 Jahren als eine international führende Adresse für modernste CNC-Zerspanungstechnologien und komplexe mechanische Baugruppen. Das Familienunternehmen mit Zweitwerk in Tschechien hat in den vergangenen Jahren verstärkt ihre technologischen Kompetenzen vor allem am Hauptstandort Offenburg erweitert.

So wurden dort allein 2008 rund 5,0 Millionen Euro in neueste Fertigungsanlagen investiert. „Damit sind wir in der Lage, unseren anspruchsvollen Kunden aus den Bereichen Analyse- und Medizintechnik, Hydraulik, Maschinenbau, Automobil sowie Luftfahrttechnik auf höchstem Niveau Top-Qualität zu liefern“ betont Geschäftsführer Eckhard Bohn, der eine weitere große Stärke des stetig gewachsenen Unternehmens unterstreicht: die motivierten und am Gewinn beteiligten Mitarbeiter, darunter viele langjährige und einstige Auszubildende.

Kratzer setzt konsequent auf Ausbildung eigener Fachkräfte und hat die Ausbildungskapazitäten ausgebaut. So befinden sich seit Jahresanfang 29 junge Menschen in unterschiedlichsten Berufen in Ausbildung. Dass nach dieser offiziellen Ausbildung das Lernen bei Kratzer nicht aufhört, zeigen mehr als 600 Schulungen für Mitarbeiter der Kratzer GmbH & Co. KG allein im Vorjahr. „Inzwischen interessieren sich auch junge Mädchen und Frauen für eine technische Ausbildung bei uns“, so Bohn.

Wozu nicht zuletzt die mehrjährige Teilnahme am „Girls’ Day“ beitrage. An diesem Aktionstag lernen junge Schülerinnen in der Ausbildungswerkstatt von Kratzer all die technischen Berufe etwas kennen.

Dass auch die Kunden mit Kratzer zufrieden sind, dokumentiert zum Beispiel der im Vorjahr bereits zum dritten Mal an Kratzer verliehene und sehr begehrte internationale „Supplier Award“ von John Deere für die besten Lieferanten weltweit.

Selbstverständlich geht auch die Wirtschaftskrise nicht spurlos an Kratzer vorbei.

„Aber wir stehen auf einem gesunden Fundament“, sagt der Geschäftsführer nach einem Rekord-Umsatz von 47 Millionen Euro im Vorjahr. Aufgrund des Konjunkturtiefs habe Kratzer einen zusätzlichen Ausbau des Standorts Offenburg mit einem Investitionsvolumen von rund 3,0 Millionen Euro erst einmal auf Eis gelegt.

Aber man ist sich sicher, dass Präzision aus Offenburg gefragt bleibt – egal ob bei einem Flugzeug im Notfall die Atemmasken zum Einsatz kommen oder Dopingtests über Sportkarrieren entscheiden. Hightech-Teile von Kratzer sind ziemlich sicher dabei.

Was die Hannover-Messe betrifft, zog Bohn ein zurückhaltendes Fazit: „Die Anzahl der Messe-Besucher hat sich zwar etwas erhöht, das für uns Zulieferer relevante Fachpublikum hingegen etwas verringert.“. Dennoch seien neue Kontakte geknüpft worden, aus denen sich eine Geschäftsbeziehung entwickeln könnte, wie es in den Vorjahren oft der Fall war.